Methoden der pädagogischen Arbeit

Arbeiten nach dem Situationsansatz

Alle pädagogischen Aktivitäten betten sich in ihren Lebenszusammenhang. Die Kinder werden durch die Erzieherinnen beobachtet und ihr Verhalten, ab dem Kita-Jahr 2007/2008, nach der Leuvener Engagiertheitsskala, bewertet. Daraus werden Projekte, pädagogische Angebote und Handlungen für die Kinder abgeleitet.

Spielphasen

Im Laufe des Kitaalltags gibt es für die Kinder unterschiedliche Möglichkeiten des Spiels. Ruhigere Phasen wechseln sich mit aktiven Phasen ab. Es gibt Phasen, in denen das Kind wählen kann zwischen den frei zuggängigen Materialien, bzw. Räumen, und Zeiten, in denen Gruppenaktivität im Vordergrund steht. In allen Spielphasen bieten die Erzieherinnen den Kindern Anregungen und setzen gezielte Akzente in ihrer Betreuung.

Projekte

Projekte sind ein wichtiger und regelmäßiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Mit den Kindern werden mindestens 2 Projekte im Jahr dokumentiert. Nach gezielter Beobachtung der Kinder und ihrer Lebenssituation wird zusammen entschieden, welches Thema gewählt wird. Dieses wird  dann möglichst vielfältig unter Beachtung verschiedener Bildungsbereiche bearbeit.

Beobachtung der Kinder

Regelmäßige und gezielte Beobachtung sind ein wichtiges Werkzeug der Erzieherinnen. Einmal im Jahr werden die Kinder nach der Leuvener Engagiertheitsskala beobachtet.  Davon werden pädagogische Angebote und pädagogisches Handeln abgeleitet. Die Beobachtung ist auch die Grundlage für das Kinderentwicklungsgespräch mit den Eltern. Mit allen Kindern wird das Sprachlerntagebuch geführt, was in einigen Teilen auch eine gezielte Beobachtung voraussetzt. Die Interessen und Bedürfnisse der Kinder, aber auch ihr derzeitiger Entwicklungsstand werden erfasst und dokumentiert. Verhaltensweisen und Äußerungen der Kinder können so besser verstanden und hiervon gezielte pädagogische Handlungen abgeleitet werden.

Prozessorientierte Dokumentation der Arbeit

Durch Photowände, themenbezogene Tische im Raum, Pläne an der Tür, Bilder im Treppenhaus, Vitrinen im Empfangsbereich, Arbeitsmappen usw. wird unsere Arbeit dargestellt. Individuelle Lernfortschritte der Kinder werden auch im Sprachlerntagebuch festgehalten. Die Kinder sehen sich solche Dokumentationen gerne an und sind stolz auf ihre Beteiligung daran.
Auch im Kiez stellen die Kinder ihre „Arbeiten“ aus, z. B. bei Frühlings- und Weihnachtsaktionen, die vom Quartiersmanagement umgesetzt werden.

Evaluation

Eine regelmäßige Überprüfung nach den AWO Qualitätskriterien und nach dem Berliner Bildungsprogramm findet in der Kita statt. Eine interne Evaluation wird es erstmals 2008 geben.

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